Stadt des Monats „November“ – Berlin


Berlin, Berlin, Berlin

Kaum eine Stadt auf dieser Welt verbindet Multikulti und die Offenheit einer modernen Stadt mit ihrer so prägenden Geschichte wie Berlin. Museumsbesuche am Morgen und Shopping-Touren am Nachmittag lässt man hier im bunten Nachtleben ausklingen. Toleranz wird dabei ganz gross geschrieben, was dazu führt, dass man nicht nur die verrücktesten Menschen antrifft, sondern sich auch selbst schnell fallen lässt und pudelwohl fühlt. Ja, Berlin zieht Menschen aus der ganzen Welt magisch an und so ist Berlin:

„Wenn man nicht aus Deutschland kommt und trotzdem echt Berliner ist“ – Endlich August

1. Berlin kurz & knackig

Mit ihren 3.65 Millionen Einwohnern und einer Fläche von 892 Quadratkilometern ist die Deutsche Hauptstadt die grösste Stadt der Bundesrepublik. In Europa gehört sie zu den beliebtesten Reisezielen. So locken die Architektur, die unzähligen Festivals, die etlichen Shopping-Möglichkeiten, spannende Museen und das aufregende Nachtleben jährlich mehr als 13 Millionen Menschen an. So lebhaft und offen zeigt sich Berlin aber nicht immer. Nach ihrer bedeutenden Rolle im Nationalsozialismus und dem 2. Weltkrieg teilte die Berliner Mauer die Stadt von 1961 bis 1989 in „Ost-Berlin“, als Hauptstadt der DDR unter sowjetischem Einfluss, und „West-Berlin“, unter der Kontrolle der westlichen Alliierten. Diese Vergangenheit ist bis heute sowohl im städtischen Erscheinungsbild als auch in der Mentalität der Einwohner spürbar. Wie an kaum einem anderen Ort wird mit viel Farbe, Toleranz und einer Vielfalt an verschiedenen Kulturen sowohl das Leben gefeiert, als auch der Geschichte gedacht.

Langweilig wird es auf einer Reise nach Berlin mit Sicherheit nicht. Drei Top-Sehenswürdigkeiten, die auf dem Programm jedes Besuchers stehen sollten, sind die East Side Gallery, das Brandenburger Tor und das Holocaust-Denkmal.

Mehr als 28 Jahre lange teilte die Berliner Mauer West-Berlin von der DDR ab, bis sie am 9. November 1989 schliesslich fällt. Als sichtbares Zeichen der Freude und der neu-entstandenen Hoffnung wurde ein 1.3km langer Abschnitt der Mauer in die längsten Open-Air-Galerie der Welt verwandelt – nämlich in die East Side Gallery.

Vom Symbol der Teilung zum Symbol der Deutschen Einheit: Auf einem Berlin-Besuch kommt man am berühmten Brandenburger Tor kaum vorbei. Dies ist nicht nur das einzige noch erhaltene Stadttor Berlins, sondern der Sandsteinbau gilt ausserdem als einer der schönsten des Deutschen Klassizismus. Ein unverwechselbares Wahrzeichen der Stadt!

Eines der wohl dunkelsten Kapitel Europas kann in Berlin hautnah erlebt werden. Etwa 500m vom Brandenburger Tor stehen das Denkmal für die ermordeten Juden Europas und der unterirdische Ort der Information, der in vier Themenräume über den Holocaust informiert, persönliche Schicksale erzählt und den Opfern gedenkt.

2. So ticken die Berliner

Wer glaubt, in Berlin ein Stadtzentrum gefunden zu haben, der irrt. Viel mehr lässt sich die City in viele kleine Inselchen einteilen, jede mit ihrem eigenen Charm, jede mit ihren eigenen Bewohnern. Diese Vielfalt macht Berlin einzigartig und diese Vielfalt ist auch der Grund, wieso es nicht wirklich DEN Berliner gibt. Lediglich einen etwas rauerer Umgangston und eine gewisse Gleichgültigkeit ist vielen Bewohnern gemein. Diese darf man aber nicht persönlich nehmen – viel eher sollte man sich von der typischen Gelassenheit anstecken lassen und nach einem entspannten City Trip in die Deutsche Hauptstadt getrost etwas von der „Na und?“-Attitüde in den eigenen Alltag integrieren.

Übrigens: Das Musikprojekt „Endlich August“ hat der Stadt eine eigene Hymne gewidmet, die den Berliner Flair so ziemlich auf den Punkt bringt 😉

3. Essen & Trinken

Vielfältig wie die Stadt selbst, so lässt auch das kulinarische Angebot keine Wünsche offen: ob edle Restaurants mit internationaler Ausrichtung oder Döner-Pommes-Buden, Asiatisch oder Italienisch – alles ist dabei. Die gute alte Currywurst zu Mittag darf dabei auf einem Trip in die Deutsche Hauptstadt natürlich nicht fehlen. Unser Tipp: Wer auf Qualität setzt, der sollte bei Witty’s Bioland Imbiss am Wittenbergplatz vorbei schauen.

4. Bloss nicht!

Die öffentlichen Verkehrsmittel in Berlin sind SUPER organisiert, fahren meist bis in die frühen Morgenstunden und sind mit einer Welcome Card auch nicht all zu teuer. Wer da mit dem Auto durch die Stadt möchte, ist selbst Schuld. Mangelnde Ortskenntnis, Stau und teure Parkplätze machen das Autofahren in Berlin nämlich richtig ungemütlich. Aber Achtung: Wer S-Bahn, Bus & Co. wählt, sollte auch wirklich eine entsprechende Fahrkarte lösen. Berliner Kontrolleure sind gnadenlos, fleissig und meist in Zivil gekleidet. Die 40€ Bussgelder fürs Schwarzfahren verteilen sie mit Vergnügen.

5. Geheimtipp

Wer mal Lust hat auf eine etwas andere Stadtführung, der sollte es mit einer Lügentour probieren. Stadtführerin Monika Saffrahn mischt bei ihrem Rundgang durch Kreuzberg, Mitte oder dem Potsdamer Platz allerlei Märchen und Unsinn in die Führung. Die Teilnehmer müssen mit einem Fragebogen erraten, was wahr bzw. falsch ist. Richtig unterhaltsam und richtig lehrreich, für nur 10€!

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