Das surp.travel-Team macht Polen unsicher


Das surp.travel-Team auf Reisen

Einen Monat ist es nun her, seit das surp.travel Team seinen eigenen #surpcitytrip erleben durfte! In unserem ersten Blog dazu konntet ihr euch unseren Überraschungsmoment und erste Schnappschüsse anschauen. Wie versprochen folgen nun aber etwas mehr Eindrücke zur Reise.

9:00 am Flughafen Zürich – Mit Sack und Pack standen wir vor der Infotafel und öffneten die #surpcitytrip-Umschläge. Zunächst lüfteten wir die Reise nach Warschau, nur um anschliessend einen zweiten Umschlag mit Destination Wroclow, besser bekannt als Breslau, zu bekommen.
Zwei Citytrips also. In 4 Tagen. Das wird ein Abenteuer!

Donnerstag – 12 Stunden in Warschau

Kaum in Warschau gelandet, ging es für uns schon ins Stadtzentrum. Die Busfahrt vom Flughafen erlaubte erste Eindrücke. Im Stadtzentrum trafen wir uns mit unserem Tourguide, der uns durch die Altstadt und direkt ins erste Restaurant führte. Frisch gestärkt ging es am frühen Nachmittag den Königsweg entlang, vorbei an der der Universität und der Residenz des polnischen Staatspräsidenten. Ein kurzer Halt beim Hotel Bristol, um die Inschriften der bekanntesten Hotelgäste zu bewundern, dann ging es schon weiter. Ein tolles Highlight bietete uns schliesslich der Blick aus der 42. Etage des Kulturpalasts. Um den Abend ausklingen und gestärkt ins Flugzeug zu steigen, ging es für uns ins Znajomi Znajomych. Gegen 21 Uhr hiess es dann schon, „Auf Wiedersehen“ zu sagen und Warschau nach nur 12 Stunden in Richtung Breslau zu verlassen.

Freitag – Erster Tag in Wroclow

Nach einer etwas kurzen Nacht erwartete uns am nächsten Tag unser Tourguide für eine Führung durch die viertgrösste Stadt des Landes. Nicht nur die Sand- und Dominsel mit ihren vielen Kirchen und Statuen, auch die Altstadt mit ihren bunten Fassaden überraschte und begeisterte uns. Begleitet wurde die Führung von etlichen kleinen Zwergen, die an jeder Strassenecke zu finden sind und das Stadtbild prägen. Über 300 dieser Zwerge kann man in Wroclow finden! Kurz vor dem Mittagessen ging es für uns noch ins Kolejkowo, einem Miniatureisenbahnmuseum, welches mit seiner Liebe zum Detail fesselte. Das Mittagessen war typisch polnisch im Pod Fredrą, gleich neben dem Rathaus. Mit ein paar letzten Bildern verabschiedeten wir uns von der herzlichen Altstadt und fuhren zum Hydropolis, einem Museum, dass sich ganz dem Thema Wasser widmet. Nach einem kurzen Rundgang ging es für uns aber schon weiter zum Schloss Fürstenstein, wo wir nach einem köstlichen Abendessen alle todmüde ins Bett fielen und gespannt den nächsten Tag erwarteten.

Samstag – Eine Reise durch die Zeit

Nach einem köstlichen Frühstück im Hotel Książ wartete eine Führung durch das Schloss Fürstenstein auf uns. Unser Guide führte uns durch die schönsten Säle und zeigte uns mithilfe der interaktiven Schloss-App, wie anno dazumal die Burgherren und -fräuleins gelebt hatten. Die Führung führte uns aber nicht nur durch das Mittelalter, sondern auch durch die dunkle Zeit des Nationalsozialismus. Unterhalb der Burg versteckt sich ein etwa 2 km langes Gangsystem, das unter größter Geheimhaltung errichtet wurde und als Kommandozentrale dienen sollte. Nach der spannenden Führung ging es für uns zu einem zweiten Tunnel- und Gangsystem der Deutsche Besatzer – zur Underground City Osówka. Um die hungrigen Mägen zu stillen, wurde aber noch ein obligater Zwischenhalt in der Browar Jedlinka gemacht, die uns mit selbstgebrautem Bier verwöhnte. Na zdrowie – und weiter geht’s! Auch die Underground City Osówka führte in die düstere Zeit der Nazis ein und zeigt die bedeutende Rolle Polens während des Krieges. Unsere „Extreme Tour“ brachte uns dabei mit einem militärischen Landungsboot durch die gefluteten tiefen Gangways. Zum Glück wurden wir mit Bauhelmen ausgestattet! Die letzte Autofahrt ging zurück nach Wroclow, wo uns zum Abschluss des Tages in der Brauerei Stu Mostów noch ein Biertasting der besonderen Art erwartete. Nebst klassischem Bier gab es nämlich auch exotische Sorten mit Zitrusfrüchten und Beeren-Geschmack.

Sonntag – Die Reise neigt sich dem Ende zu

Der letzte Tag brach an und führt uns nach einem leckere Frühstück gleich ins Four Domes Pavilion, dem Museum für zeitgenössische Kunst. Während einer geführten Tour erklärte uns unsere Guide mehr zu den Kunstwerken und Künstlern dahinter. Das Gebäude selbst gehört zu den interessantesten modernistischen der Stadt und wird auch für öffentliche Veranstaltungen und Konzerte genutzt. Es liegt gleich gegenüber des Breslauer Zoos, welcher auf unserer Reise die letzte Station markierte. Nach einem Rundgang durch das Afrikarium, einem riesigen Aquarium mit mehrheitlich Bewohnern des afrikanischen Kontinents, stärkten wir uns im Bistro Laguna und fuhren, mit kurzem Sightseeing-Umweg über das Fussballstadium zum Flughafen. Dort liessen wir in einer kleinen Runde nochmals alle Erlebnisse Revue passieren, bevor es gegen 19:30 hiess „Boarding is completed!“

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Über den Autor:

Fiorella ist Praktikantin bei surp.travel und liebt es ihre Reisen in Bildern festzuhalten.