Die verrücktesten Ostertraditionen der Welt


Die verrücktesten Ostertraditionen der Welt

Du dachtest, Ostern wird auf der ganzen Welt gleich gefeiert? Mit Osterhasen, Eiersuche und Lammbraten? Oh nein – es gibt viel Orte, an welchen Ostern einzigartig gefeiert wird.

Wir verraten euch, welche verrückten Traditionen in Australien, Wales, Bulgarien, Schweden und Polen zu Ostern zelebriert werden.

Australien – Beuteltier statt Osterhase

Suchen wir bei uns den Osterhasen, ist es in Australien der Bilby – ein Nasenbeutler. Grund dafür ist, dass der Osterhase aufgrund seiner Verwandschaft zu den Kaninchen nicht wirklich beliebt ist. Vor allem Wildkaninchen sind für Australier eine riesen Plage, da sie enorme Schäden in der Landwirtschaft verursachen und einheimische Tiere vertreiben. Das Hauptopfer der Kaninchen ist dabei der Bilby – so gibt es heute nur noch rund 10’000 Bilbys in Australien. Um diese gefährdete Art zu ehren, haben die Australier den Osterbilby in den 1990er Jahren zum neuen Osterhasen ernannt.

Wales – Oster-Purzelbäume

Ostern in Wales ist nichts für Langschläfer! Am Ostersonntag wird vor Sonnenaufgang gemeinsam ein Spaziergang auf einen Hügel gemacht und auf den Sonnenaufgang gewartet, welcher die Auferstehung symbolisieren soll. Zur Feier des Tages werden mit den ersten Sonnenstrahlen drei Purzelbäume gemacht.

Bulgarien – Ostereierschlacht

Ostereier werden in vielen Ländern bunt gefärbt, versteckt, gesucht und gegessen. Doch Bulgarien zeichnet sich durch eine ganz eigenen Tradition mit den farbigen Eiern aus. Sie werden nicht gegessen – sondern geschossen. Ja, du hast richtig gelesen – es gibt tatsächlich eine Eierschlacht. Am Ostersonntag nach der Kirche beginnt die Schlacht mit den Eiern, es werden Kirchenwände und Familienmitglieder mit Ostereiern beworfen. Ziel dabei ist es, dass die Eier bei der Schlacht unbeschädigt bleiben – denn in diesem Fall erwartet diejenige Person ein Jahr voller Erfolg.

Schweden – Osterhexen

Wer an Ostern nach Schweden geht, wird am Gründonnerstag viele Kinder in Schürzen, Kopftüchern und mit einem Besenstiel in der Hand antreffen. Es ist eine Tradition, dass sich die Kleinen als Hexen verkleiden. Ähnlich wie an Halloween gehen sie von Tür zu Tür und fragen nach Süssigkeiten – im Gegenzug verschenken sie selbst gebastelte Osterbriefe.

Polen – Wasserschlacht

In Polen ist der Ostermontag unter dem Namen Lany Poniedziałek, was so viel wie „nasser Montag“ heisst, bekannt. Jeder sucht all seine Wasserpistolen, Eimer oder sonstigen Gefässe zusammen und begibt sich zur grosse Wasserschlacht.  Im 19. Jahrhundert waren es nur die Männer, welche ihre auserwählte Frau mit Wasser überschütteten. Heute machen aber alle – Männer, Frauen, Kinder – bei der wilden Wasserschlacht mit.

Es sind die unterschiedlichen Traditionen, Bräuche und Kulturen der verschiedenen Länder, die das Reisen spannend machen. Willst auch du wieder mal was Neues erleben? Dann buche jetzt deinen #surpcitytrip.

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Über den Autor:

Nici ist der Social Media Rockstar & Video Queen bei surp.travel und liebt es in ihrer Freizeit selbst die Welt zu bereisen.