Stadt des Monats „September“ – Dublin


City of the month: Baile Átha Cliath, oder einfach nur Dublin

Die gängige Vorstellung von Dublin dürfte bei vielen ähnlich ausfallen: Etliche Pubs in der Stadt, denn die Iren trinken viel Bier (besonders Guiness). Viele rothaarige Menschen, wir sind ja schliesslich in Irland. Und zuletzt viel grün, denn die Iren sind grosse Fans von Kleeblättern & St. Patrick’s Day. Dass die #cityofthemonth aber noch viel mehr zu bieten hat und deshalb inzwischen auf der Hitliste der potentiellen Reise-destinationen für einen Städtetrip steht, beweisen wir euch in diesem Blog.

1. Dublin kurz & knackig

Sie ist zwar die Hauptstadt und zugleich grösste Stadt der Republik Irland, Dublin’s Zentrum ist aber relativ klein und kann bei einem Besuch auch gut zu Fuss erkundet werden. Das macht Dublin zu einer perfekten Wahl für eine entspannte Städtereise ohne den Trubel grosser Metropolen wie London oder Paris. Etwa ein Viertel der Bevölkerung des Landes und damit nur etwas mehr als eine Million Menschen leben in der Stadt und ihrer näheren Umgebung. In den letzten Jahren hat sich Dublin dank EU-Geldern stark modernisiert. Auch in der Bevölkerung hat sich ein zunehmender Lebensstandard und Wohlstand bereit gemacht. Und so ist Dublin inzwischen eine angenehme Mischung aus historischer und urtümlicher Tradition geprägt durch den katholischen Glauben und modernem Aufschwung, der sich insbesondere mit der hier niedergelassenen IT-Branche bemerkbar macht. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten gehören die St. Patrick’s Cathedral, die Temple Bar sowie das Trinity College.

Die St. Patrick’s Cathedral ist nicht nur die grösste Kathedrale der anglikanischen Church of Ireland in Dublin, sie ist auch die grösste Kirche des Landes. Auf einem Städtetrip darf dieser Must-See also nicht fehlen. Das Wahrzeichen der Stadt beeindruckt mit geschichts-trächtigen Denkmälern, Altaren und einem faszinierenden Bau aus dem Jahre 1191.

Bei allen volljährigen Reisenden sollte bei einem Dublin-Besuch ein Abstecher in die legendäre Temple Bar unternommen werden. Sie liegt im gleichnamigen Kulturviertel, in welchem sich die Dubliner frühneuzeitlichen Strassenzüge erhalten konnten. Unzählige Pubs & Bars machen das Viertel perfekt für einen feuchtfröhlichen, wenn auch nicht ganz günstigen Abend.

Eine weitere Berühmtheit ist das Trinity College. Es ist die älteste Universität Dublins und weltweit renommiert. Berühmte Schriftsteller wie Oscar Wilde oder Bram Stocker (Dracula) haben dort studiert. Besonders imposant sind die Bibliothek und ihr Long Room. 64 Meter lang und 12 Meter hoch sind die Wände und Decken, welche komplett mit Holz und Büchern verkleidet sind.

2. So ticken die Dubliner

Sie sind auf der ganzen Welt bekannt: die lustigen, aufgestellten, stolzen und manchmal sehr lauten Iren. Nach einer verheerenden Kartoffel-Missernte und der grossen Hungersnot Mitte des 19. Jahrhunderts sind viele von ihnen ausgewandert und haben ihre gastfreundliche, hilfsbereite und charmante Art auch sonst auf der Welt verbreitet. Auf einem Trip in die Hauptstadt der Republik Irland darf man sich also ruhig locker und gesprächig zeigen. Man sollte aber nicht den Anspruch haben, alles zu verstehen. Zwar spricht jeder Ire grundsätzlich Englisch (mit ausserordentlich sympatischem Dialekt), ganz besonders stolz sind die Iren aber auf die irische Sprache, die seit 2007 auch offizielle Amtssprachen der Europäischen Union ist.

3. Essen & Trinken

Seit sich ein gewisser Wohlstand in den irischen Häusern breit gemacht hat, ist auch das Angebot auf dem Tisch rasant angestiegen. So gibt’s heute Austern, Garnelen und Seefisch, während die bekannten sattgrüne Wiesen das zarte Rind- und Lammfleisch liefern. Echte irische Hausmannskost ist längst nicht mehr die Nummer Eins auf dem Teller. Wer es dennoch probieren will, sollte die mittelmässigen Restaurants mit den touristischen „Traditionsgerichten“ meiden und in urchigen Pubs essen. Empfehlenswert sind beispielsweise das Porterhouse, das The Stag’s Head oder das O’Shea’s Merchant. Aber Achtung! Dublin ist teuer, und zwar ganz besonders, wenn’s ums Essen geht.

4. Bloss nicht!

Grundsätzlich gilt dieser Tipp für jede Stadt: Augen auf bei den eigenen Wertsachen und nicht fahrlässig Portemonnaie oder Handy in den hinteren Hosentaschen verstauen. In Dublin sollte man diesbezüglich aber besonders vorsichtig sein, wenn man sich in Pubs tümmelt. Das leckere Bier und die gute Stimmung können den ein oder anderen schnell mal etwas unachtsam werden lassen. Das nutzen Taschendiebe genauso schamlos aus wie das Gedränge in öffentlichen Verkehrsmitteln. Übrigens: In Dublin haben Minderjährige ab 19 Uhr nichts mehr in Pubs verloren.

5. Geheimtipp

Echte Hipster werden beim George’s Street Arcade Market glücklich. Es ist das älteste „Shopping Center“ Irlands und wurde 1881 mitten im Herzen der Hauptstadt erbaut. Der rote Backsteinmarkt im viktorianischen Stil bietet eine Mischung aus kleinen Läden und coolen Ständen. Dort gibt’s neben aussergewöhnlicher Kleidung, Old-School-Spielekonsolen, Kunst und Briefmarken- bzw. Münzsammlungen auch Vinyl-Plattenladen und secondhand Buchhandlungen mit einer grossen Auswahl für jedermann. Für das körperliche Wohlbefinden sorgen Bohemian Cafés und Saftbars mit ihren leckere Snacks und Getränken.

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