Das Startup für abenteuerliche Spontanreisen – Interview mit surp.ch

Wir durften ein sehr spannendes Unternehmen interviewen, Surp.ch. Das junge Start Up vermittelt Überraschungsreisen in ganz Europa.
Du hast Lust auf eine spontane Reise zu einer Destination, welche du erst kurz vor Abflug erfährst? Dann wird dich das folgende Gespräch mit Andreas sicher sehr interessieren!

Von: Nadine Beloch

Scroggin

Der Beitrag erschien im Juli 2017 auf scroggin.ch

Zum Originalbeitrag

Stellen Sie bitte kurz Ihr Unternehmen vor!
Wir sind surp.ch. Wir machen Überraschungsreisen, so wie man sich diese vorstellt: Man wählt wo man nicht hin will und am Flughafen erfährt man dann wo die Reise hingeht. Damit man weiss, was man einpacken muss, bekommt man im Voraus einen Wetterbericht von uns.
Gegründet haben wir unser kleines Unternehmen vor 1.5 Jahren und bisher sind wir immer noch die 3 Gründer (Nicole, Marcial und ich), die das Start-Up führen.

Wie sind Sie auf diese Geschäftsidee gekommen?
Ich wollte verreisen, hatte aber keine Zeit und Lust um mich vorzubereiten. Deshalb habe ich die Anfrage an ein Reisebüro geschickt. Das hat aber nur sehr schlecht funktioniert, da Reisebüros in der Regel beraten und nicht einfach überraschen wollen. So ist die Idee für surp.ch entstanden. Kurz darauf habe ich Nicole und Marcial kontaktiert. Sie sind gut in Onlinemarketing und Webseiten.

Was ist das Motto Ihres Unternehmens?
Hmmm, bisher haben wir noch nicht wirklich Zeit gehabt, uns ein Motto zu überlegen. Wenn ich so überlege dann könnte es folgendes Motto oder Fragestellung sein, die wir uns immer wieder überlegen: „Nützt es den surp-Reisenden etwas? Wenn ja dann setzen wir es um, wenn nein lassen wir es.“

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?
Da wir uns von surp.ch noch nichts ausbezahlt haben, arbeiten wir alle noch in einem „normalen“ Job. Unser Arbeitsaltag von surp.ch sieht also immer wieder anders aus. Ab und zu haben wir lange Sitzungen wo wir alles ausgiebig und lange diskutieren, meistens sind wir aber relativ effizient. Am besten gefallen mir die Abwechslung und die kurzen Entscheidungswege welche ein start-up mit sich bringt.

Wie gehen Sie beim Planen einer ‚Überraschungsreise‘ vor?
Das ist natürlich Betriebsgeheimnis 😉
Ich kann aber so viel verraten: wer schonmal mit uns gereist ist, der weiss, dass man kurz nach der Reise ein Feedbackformular bekommt. Dieses nutzen wir, um unsere Reisen immer wieder ein kleinwenig zu verbessern. Die nächste Änderung steht schon wieder bald an 😉

Erst kürzlich haben Sie einen „Superpraktikanten“ gekürt, der einen Monat langLänder in Europa bereist. Auf was haben Sie bei der Personenauswahl geachtet?
Die Bewerber haben sich mit einem kurzen Video beworben. Das hatte für uns verschiedene Vorteile: Wir sahen direkt, wie die Personen wirken und ausserdem haben wir dann die finale Entscheidung unserer Community überlassen. Es gab eine Abstimmung auf surp.ch. Wie das ganze dann im Sommer funktioniert, werden wir bald sehen, aber ich habe ein sehr gutes Gefühl =)

Wie oft bieten Sie solche Praktikas an?
Das war jetzt eine einmalige Sache. Aber wer weiss, wenn alles gut läuft und es so funktioniert wie wir uns denken, könnte es ja wieder einmal so ein Praktikum geben.

Was ist Ihnen bei Mitarbeitern wichtig?
Das Beste für ein Start-up, aber auch für die Mitarbeiter selbst, ist meiner Meinung nach das aktive Mitdenken. Auch soll jemand nicht in Problemen denken, sondern alles als eine Herausforderung sehen und notfalls mit verschiedenen Lösungsvarianten zu mir kommen, damit wir gemeinsam entscheiden und diskutieren können.

Welche ist Ihre absolute Traumdestination?
Hmm, das ist jetzt ganz schwierig. Letztes Jahr hat mich surp.ch mit meinen Freunden nach Ljubljana geschickt, dieses Jahr war es Luxemburg. Beide Trips waren einmalig und wir hatten Top Erlebnisse. Ich glaube also, dass es meistens nicht so sehr auf die Destination ankommt, sondern mehr mit wem man unterwegs ist um eine gute Zeit zu haben.