Stadt des Monats „Mai“ – Brüssel


City of the month: Europa’s Hauptstadt

Die erste Stadt unserer neuen Rubrik ist … BRÜSSEL – die belgische Hauptstadt und der Hauptsitz der Europäischen Union. Durch ihre vielen Vertretungen internationaler Organisationen wie der NATO oder der Westeuropäischen Union ist sie eine wichtige Metropole für die europäische Politik. Brüssel hat aber noch weitaus mehr zu bieten als Schlips tragende Diplomaten im Alltagsstress. Die Stadt zeichnet sich durch Abwechslung und Vielfalt aus. Elegant, studentisch, trendig, weltbürgerlich und zugleich volkstümlich – in Brüssel ist alles zu finden und für jeden ist was dabei!

Wir stellen euch die facettenreiche Hauptstadt kurz vor.

1. Brüssel kurz & knackig

Die belgische Hauptstadt wird durch und durch von Multikulturalität und einer explosiven Kreativität charakterisiert. Dabei mag Brüssel durch ihre Kontraste zunächst auch verwirren.  Zwar spricht die große Mehrheit Französisch, aber, so witzelt man, nur ausserhalb der Arbeitszeiten, wenn die pendelnden, holländisch-sprechenden Flamen die Stadt gegen Feierabend wieder verlassen. Daneben sind auch Arabisch, Türkisch, Kongolesisch, Polnisch, Spanisch, Japanisch und Englisch zu hören. Für eine Stadt mir „nur“ 180’000 Einwohnern eine sehr bunte, quirlige Mischung, voller Brüche und Widersprüche.

2. So ticken die Brüsseler

Die Brüsseler sind für ihre liberale, offene, tolerante, witzige und sarkastische Art bekannt. Vieles wird mit einem Schmunzeln auf den Lippen kommentiert. Die Alteingesessenen lieben ihre Stadt, ihr Bier und vor allem das Auswärtsessen.  Zu Mittag gibt’s meistens was To Go, am Abend darf es gerne mal etwas edler sein. Nur wenig kann die Einheimischen aus der Ruhe bringen, vorausgesetzt man berücksichtigt stets ihr Vorfahrtsrecht.

3. Essen & Trinken

Frühstück ist den Belgiern nicht so ihr Ding. Das Mittagessen beginnt um 13 Uhr, dabei gibt’s häufig ein paar Fritten oder ein Sandwich. Abends ist in den Restaurants vor 20 oder 21 Uhr nicht viel los. Besonders häufig finden sich auf den Speisekarten verschiedene Variationen von chicons (Chicorée, gekocht, gedünstet, gebraten, in Sahnesauce oder überbacken), coucou de Bruxelles à la bière (Freilandhähnchen mit Dörrfleisch und Zwiebeln, in Bier geschmort) oder  moules-frites (Muscheln in verschiedenen Zubereitungen, meist mit Fritten).

4. Bloss nicht!

Ohne Reservierung ins Restaurant gehen: Wie gesagt, die Brüsseler essen viel und gerne auswärts. Das bekommt man spätestens beim 10. Gang in ein volles Restaurant auch zu spüren.

In ein Taxi ohne Lizenz steigen: Kein blau-gelbes Nummernschild am Kühler und keine gelbe Leuchte auf dem Dach heisst häufig keine Lizenz vom Staat und deutlich höhere Preise für den Kunden. Finger weg!

Im Ilôt Sacré essen: In Brüssel kann fast überall gut und relativ günstig gegessen werden. Das Viertel Ilôt Sacré sollte man daher vermeiden – zu touristisch und unnötig überteuert.

5. Geheimtipp

Das Marollen-Vierteil ist perfekt für alle Second-Hand-Fans. Täglich von 6 bis 14 Uhr bzw. am Wochenende bis um 15 Uhr findet am Place de Jeu du Balle ein Flohmarkt statt. Das Trödel- und Künstlerviertel Quartier de Marolle ist dabei auf seine ganz eigene Art charmant und verbindet Geschichte mit Moderne. Wer nicht fündig wird, kann mit einem der beiden Glasaufzüge von der Unterstadt zum Justizpalast fahren und wenigstens noch einen traumhaften Ausblick über die Dächer von Brüssel geniessen.

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