surp.travel isst sich durch Polen


Komm mit uns auf eine Food-Tour!

Wie ihr wahrscheinlich schon hier und da mal gelesen habt, war das surp-Team kürzlich auf einem eigenen #surpcitytrip. Die Reise führte uns nach Polen. Dort besuchten wir die Städte Warschau und Wroclaw (Breslau). Was wir auf unserer Städtereise gemacht und erlebt haben, erfahrt ihr in unserem ersten Beitrag zum Thema. Aber nun wollen wir ein bisschen tiefer in unsere Tour eintauchen… In diesem Beitrag dreht sich alles um leckeres polnisches Essen!

Tag 1: Warschau

Gleich nach unserer Ankunft um 11 Uhr in Warschau wurden wir mit einer Stadtführung begrüsst. Unter anderem führte es uns ins Restauracja Zapiecek mit dem polnischen Nationalgericht – Pierogi. Pierogi sind Teigtaschen, welche beliebig gefüllt werden können. Unsere Leckerbissen hatten Hackfleisch, Sauerkraut, Spinat und Frischkäse darin. Zum Trinken gab es dazu Zitronenwassser. Yum!

Nach einer langen und spannenden Entdeckungstour meldete sich der Hunger wieder. Das Abendessen genossen wir im „American Style“ – Burger mit Pommes im Restaurant Znajomi Znajomych. Der Burger war richtig gross und saftig, und richtig spektakulär ausgestattet, sogar mit Spiegelei! Da passte ein Biss kaum in unser Mund – aber nur kaum 🙂 Für die Vegetarier unter uns gab es Falafelburger.

Tag 2: Wroclaw

Am zweiten Tag durften wir den Morgen in Wroclaw begrüssen. Die Suche nach den berühmten Zwergen in der ganzen Stadt machte uns ganz schön hungrig. Für den grossen Hunger gab’s auch eine grosse Mahlzeit. Als Vorspeise wählten wir im Restaurant Pod Fredrą aus 3 berühmten polnischen Suppen: Zupa pomidorowa, Tomatensuppe mit Kichererbsen; Rosół, Hühnerbrühe mit hausgemachten Nudeln; Żurek, Mehlsuppe mit Weisswurst, Speck & Ei,  serviert in einem ausgehöhlten Sauerteigbrot. Für die Hauptspeise durfte man zwischen Schweinebraten (pieczen wieprzowa) mit Ofenkartoffeln, Speck & Rotkohl, Huhn gefüllt mit Spinat oder geschnetzeltes Fleisch mit Kartoffelklösse (kopytka) wählen. Zum Dessert gab’s entweder traditionellen polnischen Cheesecake (sernik) oder Apfelstrudel (szarlotka). Das Essen konnten wir mit Zitronenwasser runterspülen. Boah, danach waren wir schon ein bisschen voll….

Das Abendessen durften wir im schicken Pub Cafe Inspiracja in der Nähe des Schloss Fürstensteins (polnisch: Zamek Książ) geniessen. Von der grossen Menükarte haben wir uns schliesslich auf 4 Gerichte geeinigt: dies waren Rindstartar, Hühnchen gefüllt mit Spinat, Suppe im Brot und mit Tinte schwarz gefärbte Nudeln. Jep, wir haben uns auch gefragt, wie denn schwarze Nudeln schmecken… Antwort: Lecker! Nicht wirklich anders als normale Nudeln, aber lecker 🙂 Nach dem Essen darf aber das Süsse nicht fehlen! Oh ja, da gab es eine grooooosse Auswahl. Wir haben uns schliesslich für Crème brûlée mit Paprika & Zitroneneis und Apfelkuchen mit Vanillesauce entschieden. Das Ganze wurde begleitet von ein bisschen Rotwein, Bier, Glühwein und… Zitronenwasser 🙂

Tag 3: Wroclaw

Mit einer absolut umwerfenden Aussicht auf das Książ Schloss standen wir mit verstrubbelten Haaren auf. Halb verschlafen ging’s zum Frühstücksbuffet. Wow… das war echt toll – zwei lange Tische mit traditionellen polnischen Speisen. Da waren Kartoffelsalat, Gemüsesalat mit Mayonnaise, Deviled Eggskalt angerichteter Fisch… Nur schon beim Schreiben läuft einem das Wasser im Mund zusammen 🙂 Wir wünschten, wir können es dir zeigen, so dass du dir auch ein Bild vom genialen Buffet machen kannst, aber leider haben wir keine Fotos davon gemacht. Wir waren zu beschäftigt mit Essen!

Nach einer lehrreichen und eindrücklichen Führung durch das Schloss und durch die Untergrundtunnel vom Zweiten Weltkrieg fuhren wir zur Brauerei Browar Jedlinka. Um uns mit reichlich Energie aufzutanken, füllten wir unsere Bäuche mit 3 Gängen. Vorspeise: Scharfe Cremesuppe mit weisser Schokolade & Kürbiskernen. Hauptspeise: Hering mit Salat & Pommes und Tomaten-Knoblauch-Spaghetti für die Vegetarier. Dessert: Schokokuchen- & Butterkeksbrösel mit Granatapfelkernen. Getränk: Zitronenwasser und natürlich BIER. In einer Brauerei war das ja zu erwarten 😉

Abends ging’s dann gleich noch in eine andere Brauerei, Browar Stu Mostów. Nach der Produktionsbesichtigung durften wir ihre Delikatessen probieren: Brezel aus Bierteig, Fischbrötchen, Leber mit Birnen, Fleischbällchen und eine breite Palette an Bier in einer Tasting-Session. Zu ihren Bierspezialitäten gehören die Marken Salamander, Wrclw und Art. Der persönliche Favorit von unserer Social Media Rockstar Nici ist der Rye Ris Raspberry. Durch die Infusion von Himbeeren und Schokolade schmeckt das Getränk süss-säuerlich. Wenn du jemals die Chance kriegst, bestell dir diesen und lass uns wissen, wie es dir geschmeckt hat.

Tag 4: Wroclaw

Wow, schon 3 Tage hinter uns – die Zeit vergeht wie im Flug, insbesondere wenn man (unter anderem) auch so viel mit Essen beschäftigt ist wie wir es waren. So war es schon der letzte Tag unseres #surpcitytrips. Für uns ging es aber erstmal ab in den Zoo! Inmitten des Zoos befindet sich in einem schiffsähnlichen Gebäude das Bistro Laguna. Mit einer Aussicht auf die süssen watschelnden Pinguine durften wir unser letztes Essen in Polen geniessen: Es gab als Vorspeise Rosół, Hühnerbrühe mit Nudeln, als Hauptgang Hühnchen mit Spinat, Kartoffelstücken und rote Beete und als Dessert Schokokuchen und Kaffee. Zum Trinken gab’s…. natürlich mal wieder Zitronenwasser. Und schon bald mussten wir dann den Giraffen, Hippos und Pinguine „Tschüss“ sagen…

Im Handumdrehen war es wieder Abend und der Flug ging zurück in die Schweiz. Schweren Herzens haben wir von Polen Abschied genommen. Mitgenommen haben wir viele einmalige Erinnerungen (nicht nur ans Essen) und einige spezielle Souvenirs. Apropos, wenn ihr jemals nach Polen reist, gibt es zwei polnische Spezialitäten, die ihr unbedingt nach Hause mitnehmen sollt (wurde uns so von Einheimischen empfohlen): 1. Mit Schokolade überzogene Pflaumen und 2. Büffelgrasvodka, das ist Wodka mit einem Büffelgrashalm.

Ein paar Gedanken zum Schluss

4 Tage fühlten sich gleichzeitig so kurz aber auch so lang an. Am zweiten Tag hatten wir schon das Gefühl, wir wären bereits eine Woche in Polen und beim Abflug dachten wir, wir sind doch erst gerade angekommen. Die vielen Aktivitäten benötigen viel Energie. Und viel Energie kommt durch viel essen 🙂 Ein grosses Dankeschön geht an alle Restaurants und Cafés in Warschau und Wroclaw, bei denen wir mit leckerem Essen verwöhnt wurden. Ein paar Sachen, die uns aufgefallen sind, möchten wir an dieser Stelle noch mit euch teilen. Polnisches Essen ist sehr fleischlastig. Ein Grossteil der Gerichte enthält Fleisch, daher kriegt man als Vegetarier ein bisschen weniger Optionen. Ebenfalls besonders ist, dass es zu praktisch jeder Mahlzeit Zitronenwasser gab. Das war richtig erfrischend, und für uns eher unüblich (obwohl wir finden, dass das durchaus auch ein bisschen verbreiteter sein darf hier). Wir hoffen, dass du auch ein bisschen Hunger beim Durchlesen gekriegt hast und wer weiss, vielleicht führt dich dein #surpcitytrip ja in eine der beiden Städte und dann hoffentlich in eines der erwähnten Restaurants 🙂

Hunger auf Abenteuer gekriegt?

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